Referenzen
KÖSTER-Nordseewellen – jetzt auch in der Nähe des Kamener Kreuzes

- Badebetrieb

- Maschinenraum mit Wellenanlage
Die Gemeinschafts- Stadtwerke Kamen- Bönen- Bergkamen betreiben in Berghofen in der Nähe des weltberühmten Kamener Kreuzes ein großes Freibad. Neben den weitläufigen Liege- und Sportflächen ist ein Wellenbecken die Hauptattraktion des Bades, in Schwung gehalten von einer der ersten Wellenmaschinen des pneumatischen Typs. Nach 29 Jahren Betrieb war jedoch die gesamte Maschinentechnik (insbesondere die drei großen Radialventilatoren und die hin- und herschwingenden Luftklappen, die gemeinsam die regelmäßige Wasserschwingung in den Wellenkammern aufbauen und damit die Wellen im Becken erst erzeugen) nicht nur buchmäßig abgeschrieben, sondern auch tatsächlich abgenutzt. Da die Bausubstanz des immerhin 900 m² großen Außenbeckens jedoch recht gut erhalten war, planten die Stadtwerke lediglich einen kompletten Austausch der maschinellen Ausrüstung.
Eine reizvolle und auch herausfordernde Aufgabe für die KÖSTER-Bädertechnik, hier maßgeschneidert und passend nicht nur für die vom Bauwerk vorgegebenen Schnittstellen, sondern auch unter Nutzung der vorhandenen Steuerung, die Wellenmaschine zu erneuern.
Einige passiv bewegte Teile konnten in generalüberholtem Zustand (sandgestrahlt, gerichtet, geschliffen, konserviert) wiederverwendet werden. Starre Bauteile wie z.B. die Verbindungsrahmen zwischen den Druckluftleitungen und der Betonwand, ursprünglich in korrosionsanfälligem Baustahl ausgeführt, wurden komplett erneuert, diesmal gleich in Edelstahl. Die aktiv bewegten Teile, die Antriebs- und Arbeitsmaschinen waren nach der o.a. Zeitspanne von 29 Jahren Betrieb reif zum Austausch. Der technische Zustand nach vielen tausend Stunden unter Vollast, der geringe Restwirkungsgrad und ein teilweise starker Materialabtrag aufgrund der sehr feuchten Atmosphäre im Mschinenraum machten diese Entscheidung eindeutig.
Mit einem sehr straffen Zeitplan, der das traditionelle "Anbaden" am Tag der Arbeit (Montag, 01.05.00) nicht gefährden durfte, wurde der komplette Auftrag einschließlich technischer Bearbeitung, Herstellung, Montage und Inbetriebnahme binnen 12 Wochen bearbeitet. Berücksichtigt man die Vielzahl der Gewerke, die bei KÖSTER an diesem Projekt beteiligt waren, weiter die Tatsache, daß an den Werkstücken nicht parallel, sondern nur nacheinander und mit einem hohen Anteil manueller Fertigung gearbeitet werden konnte, so verrät die kurze Bearbeitungszeit nicht nur die hohe Produktionsintegration bei KÖSTER, sondern auch die handwerkliche Sorgfalt, mit der Aufträge wie dieser bearbeitet werden.
Das "Drinnen" und das "Draußen", die maschinelle Arbeit im Keller und die neuen Badefreuden im Wellenbecken, zeigen die beiden Bilder. Ganze 10 Autominuten vom Kamener Kreuz entfernt gibt es jetzt auch für staugeplagte Autofahrer im Sommer eine Gelegenheit zur Erfrischung in KÖSTER-Nordseewellen.
