Pneumatische Wellenmaschine

Pneumatisch erzeugte Wellen
Pneumatisch erzeugte Wellen
Pneumatische Wellenmaschine
Pneumatische Wellenmaschine

Bäderwellen ... tagein ... tagaus

  •  ohne kostspielige Instandhaltung
  •  ohne Probleme der Massenkräfte
  •  ohne Schwierigkeiten mit aggressivem Badewasser, Meerwasser oder Thermalsole

Köster erzeugt Wellen pneumatisch,

  • denn Luft korrodiert nicht
  • Luft vermeidet große bewegte Massen
  • Luft läßt eine Anpassung der Beckengeometrie zu

Pneumatische Wellenerzeugung

Nach einer Erfindung von Prof. Schuster und Dr. Boes, werden bei diesem Prinzip in Wellenkammern, die unter Wasser zum Becken hin offen sind, durch rhythmischen Wechsel des Luftdrucks Schwankungen des Wasserspiegels erzeugt, die eine Wellenfront quer zur Beckenlängsachse entstehen lassen. Bei entsprechender Einstellung der Frequenz pflanzt sich diese Dünungswelle bis zum flachen Teil des Beckens fort und läuft dort als Brandung aus. Alle Badegäste empfinden unsere Wellenbilder als besonders natürlich.

Wellenhöhe

Die Wellenhöhen sollten zwischen 0,8 m und 1,2 m liegen, vorzugsweise bei 0,9 m. Daraus ergeben sich Wellenlängen von 10,0 bis 15,0 m und Perioden von 2,5 bis 3,1 Sek.

Beckenform

Der Beckengrundriß muß nicht rechteckig sein, sondern kann aus verschiedenen geometrischen Elementen zusammengesetzt werden oder auch geschwungene Linien enthalten. Folgende Gestaltungsregeln sollten aber für die Ausbildung einer schönen Welle eingehalten werden:

  • die Länge des Beckens sollte über 25,0 m liegen,
  • die Winkel von seitlichen Erweiterungen zur Beckenlängsachse sollten jeweils nicht über 30° betragen,
  • das Becken sollte am flachen Ende höchstens doppelt so breit werden wie an der Erzeugungsstelle der Wellen.

Damit bietet sich insbesondere die Kombination eines Schwimmbeckens mit einem Nichtschwimmerbecken an. Bei unserer Anlage können sich Schwimmer übrigens gegen die Wellenkammerwand abstoßen - die Öffnungen der Kammern liegen mindestens 0,70 m unter Wasser.

Maschinenraum

Die maschinelle Ausrüstung erfordert einen Querschnitt des Maschinenraums von mindestens Breite b = 3,0 m und Höhe h = 2,0 m. Die Wellenkammer erfordert eine Breite - je nach Wellenlänge - von 1,3 bis 1,8 m.
Die Wellenkammern müssen immer unmittelbar am Beckenkopf angeordnet werden. Die Verdichter dagegen können seitwärts oder über den Kammern aufgestellt werden. Auch mehrere Becken können mit einer Anlage betrieben werden.

Leistungsbedarf

Für eine Wellenhöhe von 0,9 m ist mit einer installierten Leistung von ca. 6,0 kW pro Meter Beckenbreite zu rechnen. Für die Ermittlung der Betriebskosten ist aber zu beachten, daß normalerweise nur zweimal stündlich je 10 Minuten Wellenbetrieb beboten werden.

Einsatzgebiete

  • Schwimmbäder
  • Freizeitbäder
  • Hotelschwimmbäder
  • Seenotrettungstraining
  • Versuchsbecken für Schiffsmodelle
  • Forschungseinrichtungen zur Hydraulik
  • Großaquarien