Pneumatische Start- und Wendebrücke

Aus Eins mach Zwei

Wendebrücke von 20m Länge in einem Sportschwimmbecken
Wendebrücke von 20m Länge in einem Sportschwimmbecken

Beim Bau eines Schwimmbades sind viele Forderungen zu berücksichtigen. Dabei ist gerade für die heute geforderten vielfältigen (und gleichzeitigen) Nutzungsmöglichkeiten die variable Unterteilung eines großen Beckens für Planer, Bauherren und Betreiber von Interesse.

Eine Start- und Wendebrücke von KÖSTER (in Beckenlängsrichtung verfahrbar nach dem System von Prof. Schuster, Berlin) wird hier den individuellen Wünschen nach verschiedenen Funktionsbereichen in einem Becken (z.B. Sportschwimmer, Wasserball, Aquagymnastik) in einfacher Weise gerecht. Bei der Planung von Sportschwimmanlagen muß die Breite der Brücke bei der Beckengeometrie berücksichtigt werden. Für die Statik des Beckens sind beim Einbau und bei der Benutzung einer Start- und Wendebrücke keine Vorkehrungen zu treffen

Luft ist leichter als Wasser !

Auf der technischen Umsetzung dieser Binsenweisheit basieren die Konstruktion und der Betrieb der Start- und Wendebrücke von KÖSTER.
Diese Brücke läßt sich verblüffend einfach und sicher verschieben:

  • Im "Ruhezustand" liegt die Brücke mit ihrem Eigengewicht auf den vorgesetzten Raststufen an den Längsseiten des Schwimmbeckens (ca. 1,20 m unterhalb des höchsten Wasserstandes).
  • Um die Brücke zu verschieben, wird durch ein Ventil Druckluft eingeblasen; sie schwimmt dann auf. Dabei kann die Druckluft über einen Schlauch an jeder beliebigen Stellen des Schwimmbeckens zugeführt werden.
  • Nach dem Aufschwimmen wird die Brücke von Hand an die neue Position im Becken verschoben. In schwimmendem Zustand befindet sich die Start- und Wendebrücke - ohne jegliche mechanische Verbindungselemente - ungefesselt im Wasser.
  • Aus dem Ventil in der Oberfläche der Brücke wird dann die Auftriebsluft abgelassen und die Start- und Wendebrücke sinkt auf die vorgesetzten Raststufen zurück.

Auf die Plätze ... fertig... los !

Detailansicht von Oben: Abdeckleiste zwischen Brücke und Brückenwand
Detailansicht von Oben: Abdeckleiste zwischen Brücke und Brückenwand

Eine Start- und Wendebrücke von KÖSTER wird auch den sportlichen Anforderungen der Benutzer gerecht:

Die Oberfläche der Brücke kann entsprechend den Beckenwänden und Beckenumgängen eingefärbt und mit Bahnmarkierungen versehen werden, so daß sich die Konstruktion optisch als Bestandteil des gesamten Schwimmbeckens präsentiert.

An Zubehör zur Start- und Wendebrücke sind lieferbar:

  • demontierbare Startsockel
  • Montagevorrichtungen für Wasserballtore
  • Anschlagplatten für das Wettkampfschwimmen
  • Halterungen für Schwimmleinen

Fester Boden unter den Füßen !

Farbgebung von Brückenoberfläche und Wand (Bahnmarkierung)
Farbgebung von Brückenoberfläche und Wand (Bahnmarkierung)

Die Verbundbauweise aus den Werkstoffen GFK und korrosionsfestem Stahl führt zu einer hervorragenden Steifigkeit der Start- und Wendebrücke mit einer zulässigen vertikalen Flächenlast von 5 kN/m2. Die Brücke ist deshalb in ihrem Verhalten beim Starten und Wenden durchaus einer Beckenwand in Massivbauweise vergleichbar.

Die Brücken werden in einer Standardbreite von 1,50 m gefertigt, ihre Höhe reicht von den vorgesetzten Raststufen bis zum Beckenrand. Die Laufflächen an der Oberseite und die Wendeflächen unter Wasser sind rutschhemmend profiliert und geben sicheren Halt. Die Unterseite der Brücke wird durch einen Unterschwimmschutz abgesichert.

Funktionssichere Technik mit minimalen Folgekosten

Die Start- und Wendebrücke ist eine extrem steife Konstruktion ohne bewegte Einzelteile, das verwendete Material GFK ist verschleißarm und langlebig. Die Start- und Wendebrücken von KÖSTER sind daher wartungsfrei

Die KÖSTER-Fachleute haben praxisorientierte Lösungen für jedes Becken; die langjährige Erfahrung aus der Installation vieler Anlagen der Bädertechnik ist Gewähr für eine exakte Planung und termingerechte Fertigstellung und Montage.