Bädertechnik
Die Bädertechnik ist mit ca. 40 Jahren der jüngste Produktbereich bei KÖSTER. Anlaß für die Gründung war ein Besuch von Friedrich Köster in einer Badeanstalt (so hieß das damals) auf einer Nordseeinsel Anfang der 60er Jahre. Dieses Bad besaß bereits eine Wellenmaschine.
Zwei Dinge fielen dem Ingenieur Friedrich Köster als Fachmann für Stahlwasserbau jedoch auf: einmal das Material der Wellenflügel, die in diesem Bad aus Holzbohlen gefertigt waren; zum anderen die hydraulisch äußerst ungünstig gestaltete Wellenkammer, die beim Zurückschwingen der Wellenflügel regelrecht Energie vernichtete. Die mechanischen und hydraulischen Anforderungen, das war ihm sofort klar, erforderten Stahl, Edelstahl und Guß für einen langfristigen Betrieb; und eine veränderte Geometrie der Wellenkammern würde den Wirkungsgrad beträchtlich erhöhen. Für den Unternehmer Friedrich Köster war damit der Entschluß gefaßt, Wellenmaschinen im eigenen Werk weiterzuentwickeln, herzustellen und zu vermarkten. (Einige aktuelle Planungshinweise zur pneumatischen Wellenerzeugung und Wellenführung, die seither erarbeitet wurden, stehen Ihnen zur Verfügung.)
Heute stellt die KÖSTER-Bädertechnik verschiedene Produkte für den Einsatz in Bädern her: Sie können Badewellen erzeugen mit einer hocheffizienten Schwingflügel - Wellenmaschine oder mit einer kostengünstigen Pneumatischen Wellenmaschine.
Hinzugekommen sind bewegliche Beckenteiler für Schwimmbecken: Ein Pneumatischer Hubboden paßt die Wassertiefe eines Beckens oder eines Beckenteiles den unterschiedlichen Wünschen und Anforderungen der Badegäste und Benutzer an. Für Aquagymnastik, Schwimmausbildung, physikalische Therapie etc. ist die optimale Wassertiefe jeweils auf Knopfdruck einstellbar. Der pneumatische Hubboden benötigt kaum Vorarbeiten auf der Bauseite, ist auch in höheren Bauwerksgeschossen installierbar und ist hinsichtlich seiner hygienischen Eigenschaften (vertikale Wasserdurchströmung während des Verfahrens, keine hydraulischen Totzonen unter dem Boden) einzigartig.
Eine Pneumatische Hubwand unterteilt ein Schwimmbecken binnen weniger Minuten in zwei Teilbecken. Dasselbe leistet auch eine Pneumatische Klappwand, die aber nicht in einem tiefen Schlitz versenkt wird, sondern lediglich in einer Aussparung im Beckenboden liegt, wenn sie nicht benötigt wird. Beide Aggregate unterteilen das Becken immer an derselben Stelle. Die Pneumatische Start- und Wendebrücke teilt ebenfalls ein rechteckiges Becken quer. Sie läßt sich im Gegensatz zu den beiden ersten Beckenteilern jedoch entlang der Beckenlängsachse verschieben. Sie nimmt aber, da sie nicht versenkt wird, sondern auf den Raststufen steht, immer einen kleinen Teil der Beckenlänge in Anspruch.
Alle pneumatischen Aggregate zeichnen sich dadurch aus, daß sie durch die Auftriebskraft bzw. den Druck von atmosphärischer Luft im Wasser bewegt werden. Sie benötigen also keinerlei bewegte Maschinenelemente wie Wellen, Spindeln, Getriebe etc. unter Wasser!
Einige Bilder und Erläuterungen zu aktuellen Referenzprojekten zeigen wir Ihnen gern, so z.B. die Wellenmaschine Ruhpolding und die Wellenmaschine Kamen, die Hubwand Mühlhausen oder den Hubboden Bruneck. Selbstverständlich reparieren und warten wir nicht nur unsere Produkte, sondern auch die anderer Hersteller. Ein Muster-Wartungsvertrag zum Download steht bereit.
Bei Fragen steht Ihnen Herr Dr. Bendzuck (dr.bendzuck(at)koester-heide.de) gern zur Verfügung. Prospekte und weitere Unterlagen schicken wir Ihnen gern zu, bitte fordern Sie diese unter info(at)koester-heide.de an!
